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Ambrosius
Anmeldedatum: 21.10.2005 Beiträge: 116 Wohnort: Wien
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Verfasst am: Fr Jun 23, 2006 5:38 pm Titel: Aussprüche |
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"Beim Theater ist jede Rolle wichtig. Ich werde nicht dadurch zum König, daß ich mich königlich gebärde, sondern dadurch, daß sich der Diener vor mir verneigt." (Will Quadflieg) _________________ Eberhard Wagner |
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Ambrosius
Anmeldedatum: 21.10.2005 Beiträge: 116 Wohnort: Wien
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Verfasst am: Fr Jun 23, 2006 5:40 pm Titel: Wolfgang Eschker |
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"Marionetten machen jedes Theater mit." _________________ Eberhard Wagner |
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Ambrosius
Anmeldedatum: 21.10.2005 Beiträge: 116 Wohnort: Wien
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Verfasst am: Fr Jun 23, 2006 5:42 pm Titel: Woody Allen |
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"Meine Meinung ist nicht sehr weit von der meiner schärfsten Kritiker entfernt." _________________ Eberhard Wagner |
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Ambrosius
Anmeldedatum: 21.10.2005 Beiträge: 116 Wohnort: Wien
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Verfasst am: Fr Jun 23, 2006 5:43 pm Titel: Peter Ustinow |
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"Beim Theater gibt es so etwas wie die ideale Fehlbesetzung, die übrigens relativ oft vorkommt." _________________ Eberhard Wagner |
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Ambrosius
Anmeldedatum: 21.10.2005 Beiträge: 116 Wohnort: Wien
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Verfasst am: Sa Nov 25, 2006 12:05 pm Titel: Aus einem Interview |
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Ganz zu finden in: Wiener Zeitung
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4664&Alias=wzo&cob=256337¤tpage=0
Hier in Aussschnitten:
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Ulli Maier: Sprache hat immer sehr viel mit Musik und Rhythmus zu tun. Je besser man das begreift, desto variabler kann man mit Sprache umgehen.
Christian Muthspiel: Ich denke, zwischen musikalischen Werken und Sprechstücken gibt es große Analogien. Dramaturgie ist in erster Linie eine rhythmische Angelegenheit; eine Frage der Dichte. Denn worum geht es? Im Grunde darum, Spannung aufzubauen, Übergänge zu inszenieren und Brüche zeitgerecht zu gestalten. Wobei die jeweiligen Kunstsparten eben mit unterschiedlichen Mitteln arbeiten. In der Musik sind es Töne und Noten; am Theater Wörter und Silben.
Maier: Allein die Frage, in welcher Tonlage man eine Rolle anlegt, hat sehr viel mit Musikalität zu tun. Jede Rolle wird aus einem bestimmten Bereich des Körpers geholt; manche finden mehr im Kopf statt, andere wiederum eher im Unterleib. Aber ich nehme an, das wird beim Jazz ähnlich sein. Auch was den Publikumsfaktor betrifft.
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Muthspiel: Es ist interessant, dass viele Künstler aus der sogenannten "68er Generation" eher autoritär veranlagt sind.
Maier: Ja, sie praktizieren genau das Gegenteil dessen, was sie sich damals herbeiwünschten.
Muthspiel: Diese ganze Generation hat sehr patriarchalische, man kann fast sagen diktatorische Ausformungen der Kunst eingeführt.
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Maier: ... Das Gemeine am Schauspielerberuf ist, dass ich meine Kunst nur dann ausüben kann, wenn ein Regisseur mit mir arbeiten will. Dieses existenzielle Problem hat zur Folge, dass der Opportunismus am Theater relativ groß ist. ...
Muthspiel: Ich denke, im Grunde geht es am Theater und im Musikbetrieb vor allem darum, Menschen wahrzunehmen. Dieses Wahrnehmen der Menschen ist für mich die zutiefst menschliche Aufgabe des Künstlers. Ob sie gelingt oder nicht, ist nicht zuletzt auch eine Frage des Respekts vor der Leistung des anderen. Für mich wäre das eine wichtige Botschaft der Kunst.
Maier: Wobei man sagen muss: So wie es keine zwei Schauspieler gibt, die dieselben Methoden haben, so gibt es auch keinen Regisseur, der genauso arbeitet wie ein anderer. Die Vorstellung, ein Schauspieler würde nur blindlings ausführen, was der Regisseur will, ist völlig falsch. Wenn mir ein Regisseur zu viele Vorgaben macht, dann interessiert mich das nicht. Im Prinzip geht es um einen bestimmten Stil, auf den man sich aber schon dadurch einigt, dass man sich überhaupt auf eine Zusammenarbeit mit einem bestimmten Regisseur einlässt.
Welcher Regisseur lässt beispielsweise den Schauspielern großzügigen Freiraum?
Maier: Jürgen Flimm mischt sich sehr wenig ein. Bei ihm ist die Hauptarbeit die Besetzung. Er überlegt im Voraus ganz genau, welche Schauspieler aufeinander treffen sollen, die dann sozusagen spielerisch miteinander umgehen dürfen. Erst in den letzten zwei Wochen vor der Premiere greift er ein. Dann gibt es wiederum Regisseure, die sich vorab alles bis ins kleinste Detail überlegt haben. Erst wenn diese Details stimmen, bekommen die Schauspieler den Freiraum für die Improvisation.
... _________________ Eberhard Wagner |
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Gast Gast
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Verfasst am: Sa Nov 25, 2006 12:39 pm Titel: Rechtfertigung |
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Vielleicht sollte mancher hier einmal über das Wort RECHTFERTIGUNG nachdenken ...  |
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Julia

Anmeldedatum: 01.06.2006 Beiträge: 59 Wohnort: Wien
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Verfasst am: Fr Dez 22, 2006 10:34 pm Titel: ??????? |
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Jetzt denke ich schon so lange über diesen satz nach lieber gast, und ich komme nicht dahinter was er bedeuten soll ...  |
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admin Site Admin

Anmeldedatum: 13.08.2005 Beiträge: 56
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Verfasst am: Mo Jun 18, 2007 9:38 am Titel: Schauspieler können nicht denken |
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Lisa Fitz in einer TV-Gesprächsrunde (RTL) vom 11.6.07:
"Bitte sprechen Sie mich nicht als "Schauspielerin" an. Ich bin Kabarettistin. Schauspieler können nicht denken - Kabarettisten schon." |
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